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ASANA

PRANAYAMA

DHYANA

ASANA

Als Asanas werden Körperstellungen im Yoga bezeichnet. z.B.

  • Adhomukha Shvanasana – nach unten schauender Hund

  • Trikonasana – Dreieck

  • Shavasana – Entspannungslage

 

Wichtig bei der Ausübung ist das bewusste Hineingehen, der richtige Atem, bewusstes Halten und das bewusste Auflösen des Asana. Yoga und die Asanas beruhen auf körperlichen Erfahrungen, bei denen es mehr auf die praktische Durchführung ankommt als auf das theoretische Wissen über die unterschiedlichen Wirkungen. Eine der angestrebten Wirkungen ist es, den Gedankenfluss zur Ruhe zu bringen. Eine besondere Gruppe unter den Asanas bilden die Vinyasas. Darunter sind atemgeführte Bewegungsfolgen aus einzelnen Asanas zu verstehen, die nicht statisch gehalten, sondern dynamisch ausgeführt werden. Das bekannteste Beispiel ist Surya Namaskar – der Sonnengruss.

PRANAYAMA

«Prana» ist eine Bezeichnung für die Lebensenergie (Atem); «Ayama» kann mit «kontrollieren» oder auch mit «erweitern» übersetzt werden. Der Begriff «Pranayama» bezeichnet also die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit. Die Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflussen. Ähnliche Effekte werden auch bei Meditations- und Entspannungstechniken beobachtet. Werden die verschiedenen Übungen des Pranayama regelmässig praktiziert, wird das Atemvolumen vergrössert und der Atem immer länger und feiner. Verschiedene medizinische Studien zeigten, dass die regelmässige, langsame Pranayama-Atmung zu positiv bewerteten Effekten wie z. B. verringertem Sauerstoffbedarf, niedrigerem Puls und Blutdruck, einhergehend mit dem Gefühl von Wachheit und Energetisierung, führen kann.

DHYANA

Dhyana bezeichnet die höheren Bewusstseinszustände der Meditation. Meditation ist beispielsweise, den eigenen Atem zu beobachten, dadurch zur Ruhe zu kommen und Gedanken vorübergehen zu lassen, ohne sie zu bewerten. Meditation ist ein Erfahrungsakt der reinen Beobachtung.

«Das Fixieren des Geistes an eine Stelle ist Konzentration, das beständige Fliessen einer einzigen Vorstellung dorthin ist Meditation» (Patanjali, Yogasutra).