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YOGASAN – FAQ

WAS SOLLTE ICH ALS YOGA-NEULING BEACHTEN?

 

Gerade für den Anfang hilft es, verschiedene Yogastile und Lehrer auszuprobieren. Nimm Dir Zeit, um herauszufinden, was am besten zu Dir passt und wo Du Dich wohl fühlst. Und dann heisst es, dran bleiben. Idealerweise rollst Du Deine Yogamatte zweimal in der Woche für 60 bis 90 Minuten aus und machst dazwischen zwei bis drei Tage Pause. Vielleicht motiviert es Dich zusätzlich, wenn Du Dir dabei vor Augen führst, weshalb Du Yoga üben möchtest. Ich empfehle Dir, ca. für ein halbes Jahr Anfängerstunden zu besuchen, die übrigens nicht weniger anstrengend sind als die darauf aufbauenden Stunden. In der Anfängerstunden werden Dir wichtige Grundlagen vermittelt, sodass Du Deinen eigenen und vor allem verletzungsfreien Stil entwickeln kannst. Nutze während der Stunde die Dir zur Verfügung stehenden Hilfsmittel. Block, Gurt und Decke erleichtern Dein Üben und geben Dir Sicherheit und Stabilität.

IST YOGA AUCH FÜR UNBEWEGLICHE GEEIGNET?

 

Beweglichkeit ist keine Voraussetzung für Yoga. Eine ausgewogene Yogapraxis enthält sowohl Dehnübungen als auch kraftaufbauende Elemente. Wenn die Muskeln hart und kurz sind, so ist Yoga eine gute Möglichkeit, diese zu entspannen und zu längen. Natürlich braucht es zu Beginn Geduld und Regelmässigkeit, um erste Erfolge zu sehen – so wie überall im Leben. Gib Dir deshalb genügend Zeit, die Asanas und den von Dir gewählten Unterrichtsstil kennen zu lernen. Übe im Rahmen Deiner Möglichkeiten, sei achtsam im Umgang mit Deinem Körper und respektiere Deine Grenzen. Mit der Zeit wirst du immer beweglicher werden und schon bald Deinen Füssen hallo sagen können.

WAS ZIEHE ICH AN –
WAS NEHME ICH MIT?

 

Am besten bequeme Kleidung, in der Du Dich wohl fühlst und Du Dich gut bewegen kannst. Schuhe benötigst Du keine, denn barfuss übt es sich am besten. Für die Schlussentspannung (Savasana) am Ende jeder Yogastunde empfehle ich Dir, einen warmen Pulli und dicke Socken mitzubringen, damit Du nicht zu stark abkühlst. Wenn Du lange Haare hast, denke auch daran, einen Haargummi mitzunehmen, da Haare im Gesicht als störend empfunden werden können. In der Regel werden im Yogastudio Leihmatten zur Verfügung gestellt, so dass du keine eigene Yogamatte mitbringen musst. Solange Du Dir nicht sicher bist, ob Yoga zu Dir passt, würde ich mit der Anschaffung von Yogazubehör ohnehin zuwarten. Wenn Du aber beabsichtigst, regelmässig Yoga zu praktizieren, empfehle ich Dir schon aus hygienischen Gründen, Deine eigene Matte mitzubringen.

KANN ICH MIT GESUNDHEITLICHEN PROBLEMEN IN DIE YOGASTUNDE KOMMEN?

 

Bei andauernden gesundheitlichen Problemen, akuten Verletzungen, regelmässiger Medikamenteneinnahme oder starkem Übergewicht ist es ratsam, mit dem behandelnden Arzt oder einem qualifizierten Therapeuten vorher abzuklären, ob Yoga aktuell für Dich geeignet ist. Sprich Deine Yogalehrerin oder Deinen Yogalehrer vor Beginn der Stunde auf Dein Thema an, denn viele Übungen können angepasst werden und auch bei Einschränkungen in der Mobilität sind oftmals Variationen möglich. Überanstrenge Dich nicht und gehe im Unterricht besonders vorsichtig und geduldig mit Dir um.

BIS IN WELCHES ALTER KANN ICH YOGA PRAKTIZIEREN?

 

Das Grossartige an Yoga ist, dass es nie zu spät ist, um damit anzufangen. Eine regelmässige Yogapraxis verbessert altersunabhängig das Körpergefühl, kräftigt Gelenke und Muskeln, stärkt die Konzentration und den Gleichgewichtssinn und kann sogar Krankheiten vorbeugen. Wichtig dabei ist, achtsam zu sein und die eigene Yogapraxis auf die mit dem Älterwerden einhergehenden körperlichen und mentalen Veränderungen auszurichten.

WAS SOLLTE ICH VOR DEM YOGAUNTERRICHT BEACHTEN?

 

Es ist empfehlenswert, 3-4 Stunden vor der Yogapraxis keine grosse Mahlzeit und ca. 2 Stunden vor dem Yoga gar nichts mehr zu essen. So ist Dein Körper nicht mit der Verdauung beschäftigt und die Asanas fallen Dir leichter. Mit vollem Bauch kann es im Yoga spätestens bei Umkehrhaltungen, Twists, Vor- und Rückwärtsbeugen unangenehm werden. Wenn Du vor der Stunde Energie benötigst, empfehle ich Dir, eine Banane, einen Getreideriegel oder sonst etwas, das nicht schwer aufliegt, zu essen.

Versuche nach Möglichkeit, nicht auf die letzte Minute in die Stunde zu kommen. 10 Minuten reichen, um in Ruhe anzukommen, Deinen Übungsplatz einzurichten und durchzuatmen. Dann bist Du nicht gestresst und kannst Deine Yogapraxis von der ersten Minute an geniessen.

Schalte dein Handy aus – Notfälle ausgenommen. Wenn Du während Deiner Yogapraxis ständig auf das Display schielst, übst Du nur mit eingeschränkter Aufmerksamkeit und verpasst dadurch deren Zweck: Ganz bei Dir zu sein.

Behandle Deine Füsse gut und achte darauf, dass sie sauber und ansehnlich sind. Wohlriechende Füsse freuen Deine Mattennachbarn, Du bist nicht abgelenkt und mit der Erdung klappt es ebenfalls besser.

KANN ICH WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT YOGA PRAKTIZIEREN?

 

Während der Schwangerschaft sollte Yoga nur nach Rücksprache mit dem Arzt praktiziert und körperliche Aktivität vor allem in den ersten 10 bis 12 Wochen moderat ausgeführt werden, da in dieser Zeit das Risiko einer Fehlgeburt am grössten ist. Während die meisten Standhaltungen auch in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bedenkenlos ausgeführt werden können, sollten Umkehrhaltungen, Twists und Bauchmuskelübungen, generell alles, was die Gebärmutter komprimiert und zu einer Überdehnung der Bauchmuskulatur führt, während der gesamten Schwangerschaft ausgelassen werden. Auch mit Dehnübungen sollte nicht übertrieben werden, denn das Schwangerschaftshormon „Relaxin“ wirkt wie ein Weichmacher für die Gelenke und Muskeln. Als schwangere Frau bist Du zwar nicht krank oder verletzt aber es empfiehlt sich dennoch, einige Asanas abzuändern. Idealerweise besuchst Du während der Schwangerschaft speziell auf diese Zeit ausgerichtete Yogakurse. Im Schwangerschaftsyoga werden die Übungen an die Bedürfnisse der werdenden Mütter angepasst.